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Wöchentliche Praxistage für unsere AbschlussschülerInnen
Die momentane Lebens- und Lernsituation sowie die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfordern es, unsere
SchülerInnen noch besser auf den Beruf und das selbstständige Leben vorzubereiten.
Um die Chancen der SchülerInnen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gegenüber den Absolventen anderer Schulformen zu
erbessern, kommt neben der hinreichenden Vermittlung der Basisfertigkeiten in Lesen/Schreiben/Rechnen den Betriebspraktika ein hoher Stellenwert zu. Durch die intensiven Kontakte zu den Praktikumsfirmen
hören wir immer wieder, dass es notwendig sei, die Praktikumsphasen zu intensiveren. Seit einigen Jahren hat die Gutenbergschule deshalb zusätzlich zu den bekannten dreiwöchigen Praktikas für die
AbschlussschülerInnen die wöchentliche Praxistage eingeführt.
So gewinnen die SchülerInnen während des gesamten letzten Schuljahres fortlaufend Einblicke in einen bestimmten Beruf oder
ein Arbeitsfeld. Damit wird der „berufliche Ernstfall" über einen längeren Zeitraum hinweg geprobt. Außerdem haben die Meister, Ausbilder und Betriebsinhaber dann eine viel bessere Chance, den
Jugendlichen im täglichen Einsatz kennen zu lernen. Die für die Betriebe so wichtigen ‚Arbeitstugenden’ können gesteigert oder langfristig unter Beweis gestellt werden. Die Jugendlichen erfahren
„live", welche Fertigkeiten und Grundkenntnisse im beruflichen Alltag unabdingbar sind. .
Im günstigsten Fall haben die SchülerInnen dann auch anschließend die Möglichkeit, in diesem Betrieb auch ihre Ausbildung
zu beginnen oder einen Arbeitsplatz anzunehmen.
Ziele dieser zusätzlichen Maßnahme
Wir erhoffen uns dadurch:
¨ Vorbereitung einer beruflichen Perspektive
¨ Stärkung des Selbstwertgefühls
¨ Steigerung der realistischen Selbsteinschätzung
¨ Aufbau wichtiger Arbeitstugenden wie zum Beispiel Pünktlichkeit, Durchhaltevermögen,
Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Anstrengungsbereitschaft
Schulische Begleitung der Praxistage
Eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen des Tagespraktikums stellt die kontinuierliche Betreuung der Jugendlichen
und der Betriebe durch den Klassenlehrer/ die Klassenlehrerin dar. Dadurch können auftretende Probleme gleich vor Ort besprochen und gleichzeitig festgestellte Defizite bezüglich der Ausbildungsreife in die
unterrichtliche Arbeit integriert werden. Zusätzlich ist es in unserer Schule möglich, bei einigen Jugendlichen die sogenannten Jobcoacher einzusetzen, über die ein noch engeres Betreuungsverhältnis
möglich wird.
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