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Die berufliche Teilhabe junger Menschen mit Lernbehinderungen zu ermöglichen, ist ein wichtiges Ziel des Bundesverbandes “Lernen fördern”. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dieses Verbandes helfen unseren SchülerInnen bei der beruflichen Eingliederung, was besonders wichtig ist in Zeiten, in denen die Arbeitsverwaltung immer mehr Mittel kürzt und Plätze bei den Maßnahme-Trägern streicht.
Konkret heißt dies, dass sie sich um den einzelnen jungen Menschen kümmern,
- an den Beratungsgesprächen mit dem Arbeitsamt teilnehmen,
- selber Beratungsgespräche mit ihnen und ihren Eltern durchführen,
- Hilfestellungen bei der Suche nach Praktikumsplätzen bieten,
die SchülerInnen dorthin teilweise begleiten,
- bei den Betrieben vorsprechen und auf die besondere Situation lernbehinderter SchülerInnen und später Auszubildende hinweisen,
- Kontakt halten zur Schule, Berufsschule, zu Maßnahmeträgern, zum Arbeitsamt, zu Bettrieben, zu anderen Bildungseinrichtungen usw.
- den jungen Menschen während der für sie schwierigen Phase der Berufsausbildung helfen.
LehrerInnen und SchülerInnen erfahren diese Unterstützung während des ganzen Schuljahres und halten dies für eine sinnvolle Bereicherung des berufsvorbereitenden Unterrichtes.
In der Verbands-”Zeitschrift im Interesse der Menschen mit Lernbehinderungen” wird regelmäßig auf wichtige Problemfelder dieser Zielgruppe hingewiesen, sei es das Thema “Wohnen”, “Urlaub”, “Verselbständigung”, “Ausbildung”, “Arbeitsplatz”. Im Heft 1 vom März 2003 wird auf die derzeitige problematische Situation hingewiesen, dass immer mehr Mittel des Arbeitsamtes für die berufliche Integration Behinderter gekürzt werden. Ein offener Brief macht auf diese zusätzliche Benachteiligung unserer SchülerInnen aufmerksam!
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